Berge und Kultur – Eine Wanderreise im Iran

Von seiner Wanderreise im Iran berichtet Helmut Schlitter mit vielen Fotos am Mittwoch, 9. November 2016 um 19:00 Uhr in der Volkshochschule Lahr, Kaiserstraße 41 (Abendkasse: 3,50 EUR/2,50 EUR). Mit einer kleinen Gruppe hat der passionierte Wanderer die beeindruckende Bergwelt und interessante Städte im Iran kennengelernt. Sein Fazit: er ist begeistert von der Landschaft, seinen Begegnungen und der Kultur des Landes.

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Ein guter Einstieg in die Gebirgswelt des Iran ist die Wanderung auf den „Hausberg“ von Teheran, zur Berghütte Shirpala (2850 m). Der Pfad führt steil bergauf und ist teilweise mit Stahlseilen und Eisentreppen gesichert. Ausgangspunkt für die Akklimatisierungstouren ist das Takht e Soleiman-Massiv. In dem Massiv finden sich mehr als 40 4000er. Übernachtet wird in einfachen Berghütten oder im Zelt. Dann geht es über die iranische Hochebene durch eine wunderschöne Waldlandschaft an das kaspische Meer. Von dort weiter zur Stadt Polur, die am Südwestfuß des Damavand liegt (2250m). Am Ausgangspunkt zur Gipfelbesteigung wird das Hauptgepäck auf Mulis verladen. Von der Bargah-Sevom Hütte aus (4200 m) erfolgt dann der von Schwefelwolken begleitete Aufstieg auf den Vulkangipfel des Damavand (5671 m). Nach einem Erholungstag startet der klassische kulturelle Teil der Reise von Teheran aus. Der Weg führt von dort über Kashan, (Fin-Gartenanlage, Weltkulturerbe), nach Isfahan, der „Perle Persiens“, der Partnerstadt von Freiburg. Isfahan zählt mit seinen prachtvollen Bauten, Kunstschätzen und Basaren zu den schönsten Städten der Welt. Weiter nach Shiraz, die Stadt der Dichter, der Rosen und der Nachtigallen. Sehenswert der Vakil-Basar, der sich in alten Mauern befindet. Er ist ein Meisterwerk persischer Architektur, der schönste Basar im Iran. Einer der Höhepunkte der Reise ist der Besuch von Persepolis, der Residenzstadt der persischen achämenidischen Herrscher (580 v. Ch.) und heute UNESCO-Weltkulturerbe. Die Palaststadt wurde 330 v. Ch. durch Alexander den Großen zerstört.

Helmut Schlitter (60) ist Immobilienwirt/Bankkaufmann und Geschäftsführer einer familiengeführten Immobilienverwaltung in Lahr. Wanderreisen und Trekkingtouren unternimmt er seit 12 Jahren. Eine Auswahl bisheriger Ziele: Hoher Atlas in Marokko, Kilimandjaro, Insel Negros Vulkan Kanlaon (Philippinen), Durchquerung des Sarek Nationalparkes (Schweden, nördlich des Polarkreise), Iran (Besteigung Damavand, knapp 6000 m hoch). Gerne macht er auch Langstreckenwanderungen oder Fahrradtouren mit dem Zelt im Gepäck. Als Wanderführer des Schwarzwaldvereines führte er Anfang Mai 2016 eine Wanderreise durch das Tramuntana Gebirge auf Mallorca.

Natur und Kultur in Jordanien

“Jordanien – Vom Moses-Berg bis ins Wadi Rum” am Donnerstag, 27. Oktober um 19:00 Uhr  nimmt Bernd Tacke die Zuschauer mit auf eine Reise, die in Schwerpunkten den biblisch-historischen Spuren in Jordanien nachgeht und beeindruckende Naturschönheiten des Landes im Frühling zeigt.

Touristenpolizist in Petra, Jordanien. Foto: Bernd Tacke

Touristenpolizist in Petra, Jordanien. Foto: Bernd Tacke

Beginnend auf dem Mosesberg Nebo und der Stadt Madaba, berühmt durch die antike Landkarte aus Mosaiksteinen, führt die Route nach Bethanien ins Jordantal zur Taufstelle Jesu. Höhepunkt jeder Jordanien-Reise ist der Besuch der Felsenstadt Petra, die in einem Talkessel versteckte Hauptstadt der Nabatäer. Besondere Naturerlebnisse sind das Durchwaten der wasserreichen Schlucht Wadi Bin Hammad und das Durchqueren der roten Sandsteinwüste Wadi Rum. Weitere Ziele sind Aqaba am Roten Meer und das Tote Meer, wo das Baden in dem extrem salzhaltigen Wasser ein Muss ist.

Bernd Tacke ist Realschullehrer im Ruhestand und war bis Ende Juli 2012 Leiter des Kreismedienzentrums Lahr. Das Filmen und Fotografieren ist seit 20 Jahren seine Leidenschaft, seit 2004 lässt er Zuschauer an seinen Reisen in Film- bzw. Bildervorträgen teilhaben. Reisen und Filmen stellen für ihn die ideale Verbindung seiner Hobbies dar. Der Eintritt beträgt 3,50 EUR (2,50 EUR ermäßigt).

 

Bild: Touristenpolizist in Petra, Jordanien. Foto: Bernd Tacke

Wein und Geschichte in Ettenheim – ein Erlebnis!

Bei dieser Stadtführung mit Erlebnisweinprobe am Donnerstag, 02.06.2016 bummelte die Gruppe bei einer Stadtführung durch die Winkel und Gassen, und ließ sich von der barocken Altstadt verzaubern. Die Winzer der Weingüter Bieselin, Jäger und Weber und die Winzergenossenschaft Ettenheim luden zu einer Weinprobe an lauschigen Plätzen ein. Geschichte und Wein – eine herrliche Kombination. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Stadt Ettenheim statt.

 

Die Fotos wurden von Ferdinand Brandenburg zur Verfügung gestellt.

Außergewöhnliche Inseln im Nordatlantik – Die Färöer

Die Färorer Inseln. Foto: Marion Landwerth-Hesselmann

Die Färorer Inseln. Foto: Marion Landwerth-Hesselmann

Zu einem Vortrag über die einsamen Inseln südlich von Island lädt die Volkshochschule Lahr am Dienstag, 3. Mai um 19:00 Uhr in die Kaiserstraße 41 ein. Die Gruppe der Färöer mit 18 bewohnten und unbewohnten Inseln und der Hauptstadt Tórshavn gehört als teilautonomes Gebiet zum dänischen Königreich, ist mit seinen Selbstverwaltungsgesetzen aber weitgehend unabhängig. Gelegen zwischen Schottland und Island, unterscheiden sich die Inseln nicht nur durch eigene Sprache und Flagge vom Mutterland, sondern vor allem durch die wilde und zerklüftete grüne Landschaft, Fjorde und steil aus dem Meer aufragende Felsen mit unzähligen Seevögeln. Der wetterfeste Besucher findet neben einer intakten Umwelt und guter Infrastruktur ständig wechselnde Lichtverhältnisse, viele Wandermöglichkeiten und Ruhe. Die Färöer sind ein häufiger Stopover auf dem Weg nach Island, bei Anreise mit dem eigenen Auto per Fähre ist ein kurzer Aufenthalt sogar obligatorisch, aber nur ein längerer Besuch erschließt die Vielseitigkeit und Andersartigkeit der verschiedenen Inseln.

Marion Landwerth-Hesselmann verbrachte einen Sommer auf den Färörer Inseln, berichtet von Geschichte und Brauchtum und gibt gerne Tipps für einen Aufenthalt. Die Referentin ist von Beruf Übersetzerin und Dolmetscherin für Englisch. Seit einigen Jahren arbeitet Landwerth-Hesselmann als Reiseleiterin und Wanderführerin in Irland, bereiste Neuseeland, Tasmanien, den Osten Kanadas und europäische Inselgruppen. Sie veröffentlicht Reiseberichte und hält Lichtbildervorträge. Um nah an der Natur und den Menschen zu sein, reist die Kennerin der britischen Welt mit ihrem kleinen Campingwagen, wenn die Ziele über Straße oder Fähre zu erreichen sind.

Der Eintritt beträgt 3,50 EUR/2,50 EUR.