Über das Leben und den Alltag in einer chinesischen Großstadt

In einem weiteren Beitrag zum Semester-Schwerpunkt „China“ berichtet die junge Yani Guo heute Abend um 19:00 Uhr in der VHS Lahr über Leben, Arbeit, Alltag, Freizeit, Familie und Bildung in China. Mittlerweile lebt und arbeitet Yani Guo in Süddeutschland.
Freuen Sie sich auf einen interessanten Abend mit Bildern aus dem fernen China.

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Bericht: Ein Gang durch die Friesenheimer Geschichte

Am Freitag, 21. Oktober 2016 fand zum wiederholten Male ein spannender Gang durch die Geschichte Friesenheims  statt. Mit Ekkehard Klem vom Historischen Verein Mittelbaden begab sich die Gruppe zu Fuß auf die Spuren jüdischen Lebens in Friesenheim. Als Kenner der Geschichte seines Heimatortes brachte Ekkehard Klem den ca. 50 Zuhörinnen und Zuhörern das Leben und Schicksal der jüdischen Familien nahe. Auf sehr anschauliche Weise beleuchtete er die Situation der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Ortskern Friesenheims. Jüdische Familien wohnten in Friesenheim und prägten den Handel vor Ort mit ihren Geschäften und Betrieben. Ihr Leben und Wirken in Friesenheim endete am 22. Oktober 1940 mit dem letzten LKW-Sammeltransport nach Gurs. Es war ein hochinteressanter und vor allem ein sehr bewegender Abendspaziergang, der wohl alle Teilnehmenden nachdenklich nach Hause gehen ließ.

China gilt das besondere Interesse in diesem Semester!

Foto: Yani Guo

Foto: Yani Guo

Die VHS blickt im Herbst zur Volksrepublik China, dem derzeit bevölkerungsreichsten Land auf der Erde. Veranstaltungen zu Ökologie, Religion, Philosophie, Teekultur, Tuschemalerei, Kalligrafie und natürlich zur Küche Chinas bereichern das Programm. Außerdem wenden wir uns der chinesischen Medizin sowie der Entspannung und Bewegung durch Qigong und Tai Chi Chuan zu.

Da ist zum Beispiel Yani Guo (31). Sie wuchs in Dalian im Norden Chinas auf und hat dort Germanistik studiert. An der Universität Freiburg hat sie anschließend das Masterstudium Interkulturelle Germanistik abgeschlossen. Seit 2014 ist sie festangestellt beim Studierendenwerk in der internationalen Abteilung und Studierendenservice. Sie liebt es, mit jungen Leuten aus aller Welt zu arbeiten und verschiedene Kulturen kennenzulernen. Im Herbst wird Sie an der VHS Lahr über das Leben in einer chinesischen Großstadt sprechen. Wie sieht der durchschnittliche Arbeitsablauf aus? Was machen die Chinesen in ihrer Freizeit? Wie führen sie ihr Familienleben? Welche gravierende Unterschiede gibt es zwischen Chinesen und Deutschen bei kulturellen und sozialen Aspekten?

In Kooperation mit dem Konfuzius-Institut an der Universität Freiburg wird passend zum chinesischen Neujahrstag 2017 ein Tee-Seminar mit Ligin Cheng angeboten. Denn heutzutage wird Tee nicht nur für die Gesundheit getrunken, es entwickelt sich auch zu einer Lebensart. Regelmäßiges und gezieltes Teetrinken fördert Achtsamkeit und Stressbewältigung im Alltag. In unserem Teeseminar erhalten Sie einen Einblick in die Welt der chinesischen Tee-Zeremonie. Dabei lernt man, wie verschiedene Teesorten artengerecht zubereitet werden, sowie die Geschichte des Tees und die Auswahl von richtigem Geschirr. Somit wird das Teetrinken ein richtiger Genuss!

 

Haben Sie Lust auf mehr bekommen?
Stöbern Sie in den geplanten Veranstaltungen – bestimmt ist etwas für Ihr Interesse dabei!
Hier gehts zur Übersicht

Tuschemalerei: Xiuping Li

Tuschemalerei: Xiuping Li

Die Kunst des Liebens – Wie man seine Beziehung wach hält

Zu einem Vortrag über die Höhe und Tiefen in Beziehungen lädt die Volkshochschule Lahr am Donnerstag, 7. April um 19:00 Uhr in die Kaiserstraße 41 ein.
In Beziehung zu leben ist nicht einfach, das wissen alle, die sich trotz der Schwierigkeiten immer wieder darauf einlassen. Und doch scheint uns kaum etwas so mit Sehnsucht zu erfüllen: Liebevolle, gute Beziehungen sind für die meisten Menschen ein sicherer Quell ihrer Lebensfreude.
Im Vortrag und dem anschließenden Gespräch – angelehnt an die Gedanken von Erich Fromm – werden die vielschichtigen Aspekte der Liebe in den Blick genommen, auch um zu ermutigen, nicht nur das Gefühl der Liebe zu suchen. Lieben hat viel mehr mit der Kunst zu tun, sich auf das Leben und die Menschen immer wieder einzulassen.

Mossbrugger-Hoffmann_IMG_0409Heidi Mossbrugger-Hoffmann ist Gestalt- und Paartherapeutin in eigener Praxis in Ettenheim. Sie begleitet Einzelne und Paare in ihren vielschichtigen Lebens- und Lernprozessen und sieht aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung die auftretenden Krisen und Schwierigkeiten als Einladung zu einem lebendigen Wachstumsprozess.

Der Eintritt beträgt 3,50 EUR/2,50 EUR.

Naturwunder Erde – Eine Weltreise voller Bilder, Erlebnisse und Musik

Himalaya Mountains in Nepal Himalaya Gebirge in Nepal
Zu einer Multimedia-Schau über besondere Orte der Welt laden die Volkshochschule und Greenpeace am Donnerstag, 21. Januar um 19:30 Uhr in den Pflugsaal, Kaiserstraße 41, Lahr, ein.

 

Die Erde im Porträt: Eine größere Herausforderung hätte sich der Naturschützer und Fotograf Markus Mauthe nicht aussuchen können. In seiner neuen Multimedia-Reportage im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace nimmt der Fotograf sein Publikum mit auf eine Reise zu den beeindruckensten Naturlandschaften unsere Erde. Er hat es geschafft, die unermessliche Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten und exemplarisch relevante Lebensräume im Wasser, Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verbindungen untereinander zu zeigen. Über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren, auf Reisen in sechs Kontinente entstand diese Lichtbildshow, die nun in den kommenden zwei Jahren 300mal in Deutschland zu sehen sein wird.

Markus Mauthe fängt die tanzenden Nordlichter über Kanadas Wäldern ein, verursacht eine Gänsehaut beim Anblick der Gletscher, Eisbären und Walrosskolonien Spitzbergens, porträtiert wundersame Kalkskulpturen der ägyptischen Weißen Wüste und heftet sich an Hufe und Pfoten wilder Tiere in der Serengeti. Brasiliens Iguazú-Wasserfälle im Morgengrauen wirken nach Mauthe-Art wie gemalt und könnten die Badestelle von Naturgöttern sein. Seine Kompositionen verzaubern mit einzigartigen Lichtstimmungen, warmen Farbsymphonien und überraschen mit ungewohnten Blickwinkeln.

Die Erde hat viele Gesichter. Doch Markus Mauthe ist überzeugt: „Wir müssen sie als ganzheitlichen Organismus begreifen. In einem komplexen Geflecht ist alles Leben miteinander verbunden und hängt voneinander ab. Jede Veränderung wie die Vernichtung von Regenwald oder die Ausrottung einer Fischart hat weitreichende Folgen für unser gesamtes Ökosystem.“ Der Fotograf formuliert mit seinen Bildern eine Liebeserklärung an die Erde und möchte für noch intakte Lebensräume und deren Bewohner begeistern. Punktuell zeigt er die Bedrohungen durch den Menschen und regt an, wie sich jeder für den Umweltschutz engagieren kann.

Seine Expeditionen bedeuteten für Markus Mauthe trotz 25-jähriger Erfahrung in der Naturfotografie ein großes Abenteuer, aber auch harte Arbeit. Auf der Suche nach perfekten Motiven kämpfte er sich wochenlang durch den schwülen, moskitoverseuchten Tropenwald, überwand Urängste, indem er das Tauchen erlernte, fror bei Minusgraden in der Arktis, und erklomm mit seiner schweren Ausrüstung bis zu 6.000 Meter hohe Pässe im Himalaya. „Wenn Wetter und Tiere nicht mitspielen, braucht es für ein einziges gelungenes Foto viel Leidensfähigkeit und Geduld“, so Mauthe.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Markus Mauthe kann mehr: Neben fundiertem Fachwissen bietet er authentische Geschichten, Anekdoten zum Schmunzeln, haarsträubende Grenzerfahrungen und bewegende Begegnungen mit Mensch und Tier. Untermalt wird die Weltreise durch eigens für die Bilder komponierte Musikpassagen von Kai Arend. Die Multivisionsshow von Markus Mauthe zieht die Besucherinnen und Besucher ins Geschehen hinein, wie es ein guter Roman oder Kinofilm vermag.
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Aber das Leben geht weiter – Filmabend am Mittwoch, 19. März 2014 in der VHS Lahr

Zu einem kostenlosen Filmabend über Flucht und Vertreibung in Europa laden die VHS und die Beauftragte für die Chancengleichheit am Mittwoch, 19. März um 19:00 Uhr ein. Drei polnische und drei deutsche Frauen aus mehreren Generationen erzählen in dem Dokumentarfilm ihre persönliche Geschichte, die miteinander verbunden wurde. Erzählt wird warmherzig und ruhig, ohne jede Gewaltdarstellung. Es geht um Flucht und Vertreibung, Heimat, Krieg und um das Überleben in der Fremde. Der Film berücksichtigt nicht nur die erschütternden Vorkommnisse in den Kriegswirren bis zur endgültigen Vertreibung der deutschen Familie aus ihrem niederschlesischen Dorf Niederlinde im Sommer 1946. Er wirft auch ein Licht auf die zweite Heimat in Bremen. Dem Schicksal der Deutschen wird das der polnischen Familie gegenüber gestellt. Sie wurden 1940 von der sowjetischen Armee aus den Ostgebieten Polens nach Sibirien verschleppt. Nach einer unglaublichen Odyssee bekam sie schließlich im Sommer 1945 den Hof der Deutschen zugesprochen.

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(Foto: „Regisseurin Karin Kaper und Frauen aus dem Film“ / Die Rechte am Foto hat Karin Kaper)

Nach dem Film bleibt Zeit für ein Gespräch mit der Regisseurin Karin Kaper, die den Film zusammen mit Dirk Szuszies gedreht hat. Eine Veranstaltung im Rahmen der „Lahrer Frauenwelten“ zum Internationalen Frauentag.

  • Mittwoch, 19. März 2014, 19:00-20:30 Uhr
  • Lahr, VHS-Zentrum zum „Pflug“, Kaiserstr. 41, Vortragsraum
  • Eintritt frei.

Weitere Informationen bei der Volkshochschule Lahr, Tel. 07821/918-0, Email: vhslahr@lahr.de oder im Internet unter www.lahr.de/vhs.