Sieben Wochen Norwegen – Reisebericht am 29.03.2017

Das wilde skandinavische Land ist bei Reisenden sehr beliebt. Erleben Sie Norwegen aus 1. Hand – die Volkshochschule Lahr lädt dazu am Mittwoch, 29. März 2017 um 19:00 Uhr in die Kaiserstraße 41 ein.

Foto: Gabriele Melcher

Die frühere VHS-Leiterin Gabriele Melcher reiste sieben Wochen lang durch Norwegen. Anlass genung, nun selbst mit einem Reisebericht das VHS-Programm zu bereichern.

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Alles rund um die Geburtshilfe – von der Schwangerschaft bis zur Entbindung

Wie viele verschiedene Themen in unserer Volkshochschule vertreten sind, können wir auf die Schnelle nicht sagen – viele sind es auf alle Fälle. Für fast alle Bereiche des Lebens bieten die Veranstaltungen der VHS Möglichkeiten, sich unabhängig zu informieren und Neues zu erfahren. Alle Interessierten sind herzlich Willkommen!

 

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Aktion Domino am Samstag, 26.11.2016

Wir laden alle herzlich ein, uns am Samstag in der Volkshochschule zu besuchen!aktion-domino-2016_eine-ebene_kleinZugewanderte Menschen aus Lahr und Umgebung zeigen und präsentieren bei der „Aktion Domino“ einen Teil ihrer Kultur, besondere Fähigkeiten und Talente.

Die Aktion Domino 2016 findet am Samstag, 26.11.2016, in kleinen Workshops im Haus zum „Pflug“, Kaiserstr. 41, statt.

Die Veranstaltung wird zum 2. Mal nach 2007 im Rahmen der „Interkulturellen Tage Lahr“ und in Kooperation mit dem Amt für Soziales, Schulen und Sport durchgeführt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Workshops sind kostenfrei.

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Migrantinnen machen sich fit für die Bewerbung

Migrantinnen, die bereits gute Kenntnisse in der deutschen Sprache besitzen, erlangen bei der VHS mehr sprachliche Sicherheit bei der Stellensuche und der Bewerbung.
Mit vielen praktischen Übungen und Aufgaben (auch praxisnah im EDV-Raum) werden in den folgenden zwei Tagen unter anderem diese Themen behandelt: Stellenanzeigen verstehen und auswerten, sich telefonisch und schriftlich bewerben und ein Vorstellungsgespräch führen.
Die Frauen können sich im geschützen Rahmen des Kurses austauschen und ihren Bewerbungen gemeinsam den letzten Schliff geben.

Dorothee Granderath und Hanne Kaiser-Munz, beide vom Frauenpolitischen Forum in Lahr, begrüßten, gemeinsam mit Carolin Jais von der Volkshochschule Lahr, die Teilnehmerinnen und wünschten allen viel Erfolg.

Gruppenfoto vor Beginn des Kurses

Gruppenfoto vor Beginn des Kurses

Der Kurs findet im Rahmen der „Interkulturellen Tage Lahr“ und in Kooperation mit dem Frauenpolitischen Forum und der Stadt Lahr – Mehrgenerationenhaus statt.

 

Berge und Kultur – Eine Wanderreise im Iran

Von seiner Wanderreise im Iran berichtet Helmut Schlitter mit vielen Fotos am Mittwoch, 9. November 2016 um 19:00 Uhr in der Volkshochschule Lahr, Kaiserstraße 41 (Abendkasse: 3,50 EUR/2,50 EUR). Mit einer kleinen Gruppe hat der passionierte Wanderer die beeindruckende Bergwelt und interessante Städte im Iran kennengelernt. Sein Fazit: er ist begeistert von der Landschaft, seinen Begegnungen und der Kultur des Landes.

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Ein guter Einstieg in die Gebirgswelt des Iran ist die Wanderung auf den „Hausberg“ von Teheran, zur Berghütte Shirpala (2850 m). Der Pfad führt steil bergauf und ist teilweise mit Stahlseilen und Eisentreppen gesichert. Ausgangspunkt für die Akklimatisierungstouren ist das Takht e Soleiman-Massiv. In dem Massiv finden sich mehr als 40 4000er. Übernachtet wird in einfachen Berghütten oder im Zelt. Dann geht es über die iranische Hochebene durch eine wunderschöne Waldlandschaft an das kaspische Meer. Von dort weiter zur Stadt Polur, die am Südwestfuß des Damavand liegt (2250m). Am Ausgangspunkt zur Gipfelbesteigung wird das Hauptgepäck auf Mulis verladen. Von der Bargah-Sevom Hütte aus (4200 m) erfolgt dann der von Schwefelwolken begleitete Aufstieg auf den Vulkangipfel des Damavand (5671 m). Nach einem Erholungstag startet der klassische kulturelle Teil der Reise von Teheran aus. Der Weg führt von dort über Kashan, (Fin-Gartenanlage, Weltkulturerbe), nach Isfahan, der „Perle Persiens“, der Partnerstadt von Freiburg. Isfahan zählt mit seinen prachtvollen Bauten, Kunstschätzen und Basaren zu den schönsten Städten der Welt. Weiter nach Shiraz, die Stadt der Dichter, der Rosen und der Nachtigallen. Sehenswert der Vakil-Basar, der sich in alten Mauern befindet. Er ist ein Meisterwerk persischer Architektur, der schönste Basar im Iran. Einer der Höhepunkte der Reise ist der Besuch von Persepolis, der Residenzstadt der persischen achämenidischen Herrscher (580 v. Ch.) und heute UNESCO-Weltkulturerbe. Die Palaststadt wurde 330 v. Ch. durch Alexander den Großen zerstört.

Helmut Schlitter (60) ist Immobilienwirt/Bankkaufmann und Geschäftsführer einer familiengeführten Immobilienverwaltung in Lahr. Wanderreisen und Trekkingtouren unternimmt er seit 12 Jahren. Eine Auswahl bisheriger Ziele: Hoher Atlas in Marokko, Kilimandjaro, Insel Negros Vulkan Kanlaon (Philippinen), Durchquerung des Sarek Nationalparkes (Schweden, nördlich des Polarkreise), Iran (Besteigung Damavand, knapp 6000 m hoch). Gerne macht er auch Langstreckenwanderungen oder Fahrradtouren mit dem Zelt im Gepäck. Als Wanderführer des Schwarzwaldvereines führte er Anfang Mai 2016 eine Wanderreise durch das Tramuntana Gebirge auf Mallorca.

Was ist eigentlich das Reichswaisenhaus in Lahr?

Zur Geschichte einer besonderen Lahrer Einrichtung

Um die rund 100jährige Geschichte des Lahrer Reichswaisenhauses von 1878 bis 1977 geht es im VHS-Vortrag von Michael Jacob am Donnerstag, 10. November 2016, um 19:00 Uhr in der Volkshochschule Lahr, Kaiserstraße 41.

Die Bebauung des Geländes am Altvater ist in Lahr umstritten. Jüngst hat die Bürgerinitiative fast 4000 Unterschriften dagegen an Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller übergeben. Doch was ist eigentlich das Reichswaisenhaus? Michael Jacob hat die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte und die Entwicklung der sozialen Einrichtung in einem Buch zusammengefasst und ist dabei auf viele interessante und gesellschaftliche Ereignisse gestoßen. Man muss es als große soziale Tat bewerten, als Lahrer Bürger im ausgehenden 19. Jahrhundert die Idee zur Gründung eines Reichswaisenhauses realisierten, in dem Kinder aus allen Teilen Deutschlands und des Auslandes ungeachtet ihrer Konfessionen aufgenommen werden sollten. Der Redakteur des Lahrer Hinkenden Boten Albert Bürklin und der Verleger Dr. Moritz Schauenburg verwirklichten diesen Plan, indem sie ihren Lesern den Vorschlag machten, Zigarrenabschnitte zu sammeln, um sie zur Herstellung von Schnupftabak zu verkaufen. Außerdem schlugen sie vor, dass jeder Bürger in Deutschland jährlich einen Pfennig spenden sollte. Nach 8 Jahren war so viel Geld zusammen, dass man 1885 das Erste Deutsche Reichswaisenhaus eröffnen konnte.

Der Referent Michael Jacob war geschäftsführender Gesellschafter und 26 Jahre Verleger des Kaufmann Verlags. Er hat in den letzten Jahren mehrere Bücher von Philipp Brucker herausgegeben. Neben einigen sozialen Engagements ist er Vorsitzender des Freundeskreises Café Löffel und Mitglied des Seniorenrats der Stadt Radolfzell am Bodensee. Er hat die vollständigste Sammlung des Lahrer Hinkenden Boten ab 1801, aus der das Buch über das Erste Lahrer Reichswaisenhaus entstanden ist.

Für das Buch hat er Jacob viele Jahre Daten, Dokumente, mündliche Überlieferungen und Bilder in seinem umfangreichen Archiv gesammelt. So konnte er unter anderem Hinweise finden, dass schon im 19. Jahrhundert der Gedanke der Wiederverwertung von Abfällen in Form von breitflächigem Sammeln und Verkaufen umgesetzt wurde.

Anstatt eines Eintritts wird um eine Spende für den Freundeskreis Café Löffel gebeten. Auch dies ist eine besondere Lahrer Einrichtung für Menschen in Notlage.

Die VHS-Programmhefte werden verteilt!

Das VHS-Programm steht seit 26. August 2016 online unter http://www.lahr.de/vhs zur Verfügung. Nun werden mit einer Auflage von 33.000 Heften die Einwohner der Stadt Lahr sowie der neun Außenstellen mit VHS-Programmheften nochmals auf das Angebot mit 840 Kursen und Veranstaltungen aufmerksam gemacht.
Der Großteil der Hefte wird über eine Zeitungsbeilage (Badische Zeitung, Lahrer Zeitung, Lahrer Anzeiger) direkt in die Haushalte geliefert. Das sind ca. 24.500 Hefte. Die restlichen 8.500 Stück verteilen die Volkshochschule Lahr und die Außenstellen eigenhändig. Ausgelegt wird das VHS-Programm natürlich in der VHS und in Stadt-, Gemeinde- und Ortsverwaltungen, Banken, Sparkassen, Lebensmittelgeschäften, Büchereien und überall, wo es zum Mitnehmen ausgelegt werden darf. Auch einige Firmen werden direkt von der VHS mit Heften beliefert.

So sieht es aus, wenn 8.500 Hefte in der VHS landen.

So sieht es aus, wenn 8.500 Hefte in der VHS landen.