Günther Rentschler: Natur-und Landschaftsfilmer

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Originalton Herr Rentschler: „Als gebürtiger Schwabe lebe ich bereits mehr als 40 Jahre in Lahr. Beruf und Familie gaben mir erst in späteren Jahren die Möglichkeit, meiner Naturverbundenheit, die bereits seit früher Jugend in mir verankert ist, in der Naturfilmerei zum Ausdruck zu bringen. Ich bin Autodidakt und bearbeite meine Filme am Computer selbstständig, die sonst in Filmstudios mit aufwendiger personeller sowie technischer Besetzung erfolgt. Lediglich für die Kommentierung bediene ich mich eines Profisprechers. Für ein Filmprojekt mit einer 60minütigen Laufdauer benötige ich mehrere Monate an Bearbeitungszeit. Diese setzt sich zusammen: aus der Filmarbeit vor Ort, zuhause am Computer und letztendlich beim sachkundigen Schreiben des Kommentar für den Film.“

Herr Rentschler bei der VHS Lahr

Herr Rentschler ist dabei lokal und international tätig. Der Natur- und Landschaftsfilmer hat zum Beispielwährend einer einjährigen Arbeit den Langenhard zum Thema gemacht und über alle vier Jahreszeiten einen Film über das ehemalige Panzerübungsgelände gedreht. Weitere seiner Filme haben Gomera, das Berner Oberland oder die Franche Comté zum Thema.

Bei der VHS Lahr gibt es von Herrn Rentschler am 7.5.2014 den Film „Sizilien – eine Insel mit vielen Gesichtern“

Sizilien, Ätna

Sizilien, Ätna

Viele Kulturen zwischen Okzident und Orient prägten Sizilien und gaben ihm das heutige Aussehen. Diese reiche Vergangenheit bewahrte den Sizilianern ein immenses baugeschichtliches Erbe mit zahlreichen Baudenkmälern. Daneben bietet die Insel eine Fülle an bezaubernden Naturlandschaften. Zu erwähnen ist an vorderster Stelle natürlich der Ätna, einer der größten und aktivsten Vulkane weltweit. Weitere Höhepunkte stellen der Zingaro Nationalpark und die Alcantara Schlucht dar. Bedeutende Städte und imposante Bergdörfer runden das Bild Siziliens ab. Erleben Sie in diesem Film die Höhepunkte einer fünfwöchigen Sizilien-Rundreise. 
 
 

Im Agenda-Kino: Nirgendwo in Afrika (21. Januar 2014)

Vergrößerung des Bildes, öffnet in einem neuen Fenster: Filmplakat des Films 'Nirgendwo in Afrika'

Nirgendwo in Afrika (ab 14 Jahren)

Der jüdische Anwalt Walter Redlich emigriert 1938 mit seiner Familie aus Deutschland nach Kenia, um dort als Verwalter auf einer Farm zu arbeiten. Während seine Frau Jettel, aus gutem Hause stammend, sich nur schwer an das neue Leben gewöhnt, blüht Tochter Regina förmlich auf. Der Verlust von Heimat und Verwandten belastet das Paar, das sich einander entfremdet und erst nach Kriegsende wieder zueinander findet. Dank hervorragender Schauspieler beschreibt der Film die Jahre der Emigration mit großem Einfühlungsvermögen und ohne Sentimentalität. Buch und Regie: Caroline Link, nach dem gleichnamigen Roman von Stefanie Zweig. 2002 erhielt er den Deutschen Filmpreis und 2003 den Oscar als beste fremdsprachliche Produktion. (Deutschland 2001)
 
Wann/Wo?: Dienstag, 21. Januar 2014, 19:00 Uhr im Vortragsraum der VHS, Eintritt frei
 
Agenda-Kino

 
Das Agenda-Büro der Stadt Lahr zeigt in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Lahr eine Reihe mit interessanten und kritischen Filmen, in denen die ökologischen, sozialen und ökonomischen Fragen der heutigen Welt aufgezeigt werden. Die Filme werden im Vortragsraum im VHS-Zentrum
„Haus zum Pflug“, Kaiserstraße 41,
77933 Lahr gezeigt.
 
(Bild: Filmplakat)