Auf den Spuren des einstigen jüdischen Lebens in Lahr am Sonntag, 3. September 2017

Führung vom Historischen Verein Mittelbaden, Regionalgruppe Geroldsecker Land, zum Tag der jüdischen Kultur mit Kunst- und Kulturhistorikerin Dr. Juliana Bauer

Treffpunkt um 15:15 Uhr am Lahrer Storchenturm in der Marktstraße

Unkostenbeitrag:      3,- EUR (Barkasse)

Sie werden mitgenommen zu einem Rundgang, auf dem an zahlreichen Stationen von den jüdischen Bürgern und Bürgerinnen berichtet wird, die in der Stadt lebten und arbeiteten. Weiterlesen

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Mahlberger VHS-Freunde erkundeten bereits 25 Burgen

Bei der mittlerweile 7. Burgenexkursion der Volkhochschulaußenstelle Mahlberg führte der Elsass- und Burgenkenner Norbert Klein seine Teilnehmer dieses Mal ins Breuschtal. Als Auftakt galt es von Mollkirch die dreiteilige Burg Girbaden zu erwandern, was bei den frühsommerlichen Temperaturen die ersten Schweißtropfen auf so manche Stirn trieb. Wegen enormer Renovierungsmaßnahmen sind die herkömmlichen Burgzugänge durch Eisentore versperrt, doch durch einen steilen, neu angelegten Treppenweg Weiterlesen

Kostenlose Führung über den „Wickertsheimer Weg“ in Lahr

Lahr mit dem Blick von Wilhelm Wickertsheimer neu sehen, Veränderungen im Stadtbild wahrnehmen und gemalte Ansichten wieder erkennen – dazu regt der 2016 eingerichtete Rundweg an. Die Volkshochschule Lahr und der Schwarzwaldverein laden Sie herzlich zu einer kostenlosen Führung mit Eberhart Stulz ein. Treffpunkt ist am Sonntag, 14. Mai 2017 um 9:00 Uhr an der Tonofenfabrik in der Kreuzstraße.

Eberhart Stulz wird an den Standorten der Stehlen über Wickertsheimer und Weiterlesen

Erholsame Auszeit für den Körper mit einer Basen-Kurwoche

In einer Basen-Kurwoche können Sie entgiften, entschlacken und unter Umständen nebenbei ein bisschen abnehmen. Die Basen-Kur ist eine milde und alltagstaugliche Form des Fastens, es wird nicht auf Nahrung verzichtet. Sie vermeiden in dieser Zeit aber alle säurebildenden Lebensmittel (das sind z.B. Fleisch, Kaffee, Weizen, etc….) und gestalten Ihre Ernährung entsprechend um.

Im Januar 2017 fand in der VHS-Außenstelle Friesenheim wegen der großen Nachfrage eine zusätzliche Basen-Kurwoche statt. An vier Gruppenterminen ging es um Einstieg und Anleitung, basenreiches Kochen, Bewegung und immer auch um Erfahrungsaustausch. An den restlichen Tagen wurde in Eigenregie zu Hause „gekurt“.

Zum Koch-Tag meinten die Teilnehmer/innen:

  • „Essen kann auch gesund, lecker und sättigend sein – ohne Reue.“
  • „Dieser Kurs hat mir in puncto Ernährung ohne Fleisch usw. viel gebracht. Ich fühle mich superwohl und werde einiges in mein weiteres Essprogramm mit aufnehmen.“
  •  „Ich war überrascht, dass es so viele unterschiedliche leckere Rezepte gibt, die leicht und unkompliziert nach zu kochen sind.“
  • „Ich war erstaunt, dass mir in dieser Woche nichts gefehlt hat.“

Und ein dickes Lob ging auch an die VHS-Dozentin Beate Kecac:

  • „Tolle Begleitung durch eine basenreiche Woche!“

Auch in diesem Frühjahr bietet die VHS wieder mehere Angebote zum Thema Basen-Fasten an.
Basen-Fasten im Frühjahr 2017 – wo gibts noch freie Plätze?!

Bahnhof, Banken und Boten – Straßen und Plätze in Lahr

Norbert Klein setzt seine beliebte Vortragsreihe über Straßen und Plätze mit dem dritten Teil fort. Der VHS-Vortrag findet am Dienstag, 10. Januar um 19:00 Uhr in der Volkshochschule, Kaiserstraße 41 statt.

In der Schillerstraße, auch als Lahrer Bankenstraße bekannt, lässt sich nicht nur die Entwicklung zweier renommierter Bankhäuser nachvollziehen, hier wurde auch Mediengeschichte geschrieben. 1796 ließ sich Johannes Heinrich Geiger in Lahr nieder und gründete das Lahrer Wochenblatt und drei Jahre später den Lahrer Hinkenden Bote, der heute noch existiert. 1810 heiratet der Lithograph Ernst Friedrich Kaufmann in die Familie Geiger ein und macht sich 1816 selbständig. Das Druckhaus Kaufmann feierte 2016 sein 200jähriges Firmenjubiläum. Mit Moritz Schauenburg übernahm 1864 ein weiterer Schwiegersohn die Druckerei, die ab dem 01.01.1869 die Lahrer Zeitung herausbrachte.

Die wechselvolle Geschichte des Lahrer Stadtbahnhofs, eines der sieben Lahrer Bahnhöfe, dauerte von 1912 – 1971. Besonderes Wahrzeichen des Bahnhofvorplatzes war der Lahrer Löwe. Obwohl er eigentlich ein Kriegerdenkmal war, sehnen sich noch viele Lahr nach diesem sonntäglichen Ausflugsziel zurück. Das weiße Mahnmal zierte den Bahnhofsplatz von 1928 – 1974, existierte also länger als das Bahnhofsgebäude. Schließlich fielen beide dem neuen Autobahnzubringer zum Opfer.

Norbert Klein (Jahrgang 1957) ist als Heimatforscher im Historischen Verein Mittelbaden, Regionalgruppe Geroldsecker Land aktiv. Für die Volkshochschule hält er regelmäßig Geschichtsvorträge und leitet Exkursionen. Im Hauptberuf ist Norbert Klein Referatsleiter an der Hochschule der Polizei Lahr. Zudem ist der vielseitige Lahrer Vorsitzender der Lahrer Sektion des Deutschen Alpenvereins. Der Eintritt beträgt 3,50 EUR/2,50 EUR.

Aktion Domino am Samstag, 26.11.2016

Wir laden alle herzlich ein, uns am Samstag in der Volkshochschule zu besuchen!aktion-domino-2016_eine-ebene_kleinZugewanderte Menschen aus Lahr und Umgebung zeigen und präsentieren bei der „Aktion Domino“ einen Teil ihrer Kultur, besondere Fähigkeiten und Talente.

Die Aktion Domino 2016 findet am Samstag, 26.11.2016, in kleinen Workshops im Haus zum „Pflug“, Kaiserstr. 41, statt.

Die Veranstaltung wird zum 2. Mal nach 2007 im Rahmen der „Interkulturellen Tage Lahr“ und in Kooperation mit dem Amt für Soziales, Schulen und Sport durchgeführt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Workshops sind kostenfrei.

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Bericht: Ein Gang durch die Friesenheimer Geschichte

Am Freitag, 21. Oktober 2016 fand zum wiederholten Male ein spannender Gang durch die Geschichte Friesenheims  statt. Mit Ekkehard Klem vom Historischen Verein Mittelbaden begab sich die Gruppe zu Fuß auf die Spuren jüdischen Lebens in Friesenheim. Als Kenner der Geschichte seines Heimatortes brachte Ekkehard Klem den ca. 50 Zuhörinnen und Zuhörern das Leben und Schicksal der jüdischen Familien nahe. Auf sehr anschauliche Weise beleuchtete er die Situation der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Ortskern Friesenheims. Jüdische Familien wohnten in Friesenheim und prägten den Handel vor Ort mit ihren Geschäften und Betrieben. Ihr Leben und Wirken in Friesenheim endete am 22. Oktober 1940 mit dem letzten LKW-Sammeltransport nach Gurs. Es war ein hochinteressanter und vor allem ein sehr bewegender Abendspaziergang, der wohl alle Teilnehmenden nachdenklich nach Hause gehen ließ.