Kostenloser Workshop „Zivilcourage“ (ab 18 J.) am 13. Mai 2017

Workshop vermittelt richtiges Verhalten
Zivilcourage zeigen ohne sich selbst zu gefährden

Worauf sollte geachtet, was vermieden und was kann aktiv getan werden, ohne sich selbst zu gefährden? Dieser Workshop am Samstag, 13. Mai 2017 von 9:30 bis 15:30 Uhr beinhaltet viele Übungen zum Thema Zivilcourage. Eine Anmeldung ist erforderlich bei der VHS unter Tel. 07821/918-0, per E-Mail oder im Internet

Für die meisten Menschen sind gewalttätige Situationen selten. Die Unsicherheit ist groß, wie man sich in bestimmten und/oder brenzligen Situationen richtig verhalten kann. Zivilcourage bedeutet, nicht weg- sondern hinzuschauen. Aber wie verhält man sich richtig, wenn sich die Frage stellt, ob man einschreitet oder nicht?

Die eigenen Stärken, aber auch Ängste und Schwächen müssen bewusst sein, um anderen Menschen zu helfen – ohne sich selbst zu gefährden. Was Sie in diesem Workshop erwartet: Ein erfahrenes Team, Reflektion eigener Erfahrungen, praktische Übungen mit Rollenspielen und das gute Gefühl, etwas bewirken zu können!

Diesr Workshop findet im Haus zum Pflug, Kaiserstraße 41, in Lahr statt. Für Pausenverpflegung ist gesorgt.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Sicherheit im Quadrat“ und wird schon zum zweiten Mal gemeinsam von Polizeipräsidium Offenburg – Referat Prävention, dem Polizeirevier Lahr  und der Stadtverwaltung Lahr durchgeführt.

Zu den Trainern:

Tilo Meißner ist tätig im Referat Prävention beim Polizeipräsidium Offenburg. Die ehemalige Polizeibeamtin Katrin Kupferschmidt ist inzwischen Präventionstrainerin und bietet seit einigen Jahren u.a. Seminare zum Thema Selbstbehauptung an.

Katrin Kupferschmidt, Leiterin des Kursanbieters KUMU für Gewaltprävention und Selbstbehauptung

Zwei Fragen an Katrin Kupferschmidt:

Frage: Wie greift man in einer brenzligen Situation richtig ein?

Kupferschmidt: Ich höre immer wieder, dass Menschen helfen möchten, nur häufig nicht wissen wie. Es gibt natürlich verschiedenste Möglichkeiten einzugreifen. Diese sollten nicht unbedingt körperlich sein. Wichtig ist die richtige Einschätzung der Lage, um sich und andere nicht zusätzlich in Gefahr zu bringen. Auch das Absetzen eines Notrufs und die laute Aufforderung an Andere zur Mithilfe kann die beste Lösung des Notfalls bedeuten.

Frage: Wie schütze ich mich selbst?

Kupferschmidt: Der Selbstschutz beginnt beim äußeren Anschein, dem ersten Eindruck, den man auf sein Gegenüber macht. Mimik, Gestik, Körperhaltung sowie die Stimme spielen hierbei eine große Rolle.

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