Außergewöhnliche Inseln im Nordatlantik – Die Färöer

Die Färorer Inseln. Foto: Marion Landwerth-Hesselmann

Die Färorer Inseln. Foto: Marion Landwerth-Hesselmann

Zu einem Vortrag über die einsamen Inseln südlich von Island lädt die Volkshochschule Lahr am Dienstag, 3. Mai um 19:00 Uhr in die Kaiserstraße 41 ein. Die Gruppe der Färöer mit 18 bewohnten und unbewohnten Inseln und der Hauptstadt Tórshavn gehört als teilautonomes Gebiet zum dänischen Königreich, ist mit seinen Selbstverwaltungsgesetzen aber weitgehend unabhängig. Gelegen zwischen Schottland und Island, unterscheiden sich die Inseln nicht nur durch eigene Sprache und Flagge vom Mutterland, sondern vor allem durch die wilde und zerklüftete grüne Landschaft, Fjorde und steil aus dem Meer aufragende Felsen mit unzähligen Seevögeln. Der wetterfeste Besucher findet neben einer intakten Umwelt und guter Infrastruktur ständig wechselnde Lichtverhältnisse, viele Wandermöglichkeiten und Ruhe. Die Färöer sind ein häufiger Stopover auf dem Weg nach Island, bei Anreise mit dem eigenen Auto per Fähre ist ein kurzer Aufenthalt sogar obligatorisch, aber nur ein längerer Besuch erschließt die Vielseitigkeit und Andersartigkeit der verschiedenen Inseln.

Marion Landwerth-Hesselmann verbrachte einen Sommer auf den Färörer Inseln, berichtet von Geschichte und Brauchtum und gibt gerne Tipps für einen Aufenthalt. Die Referentin ist von Beruf Übersetzerin und Dolmetscherin für Englisch. Seit einigen Jahren arbeitet Landwerth-Hesselmann als Reiseleiterin und Wanderführerin in Irland, bereiste Neuseeland, Tasmanien, den Osten Kanadas und europäische Inselgruppen. Sie veröffentlicht Reiseberichte und hält Lichtbildervorträge. Um nah an der Natur und den Menschen zu sein, reist die Kennerin der britischen Welt mit ihrem kleinen Campingwagen, wenn die Ziele über Straße oder Fähre zu erreichen sind.

Der Eintritt beträgt 3,50 EUR/2,50 EUR.

Advertisements

Abendrealschule und Abendgymnasium bei der VHS Lahr

Für einen leichteren Einstieg in die Ausbildung oder das Studium zu Deinem Traumberuf ist es nie zu spät! Die Abendrealschule und das Abendgymnasium der VHS Lahr bieten Dir diese Chancen.

Nutze Deine Möglichkeiten und erreiche einen höherwertigen Schulabschluss – auch wenn Du schon älter als 18 Jahre bist und vielleicht schon einen Beruf ausübst!

Hier erhältst Du erste Informationen!

Es werden Info-Termine angeboten, um im persönlichen Gespräch Fragen zu klären.

Info-Termine Abendrealschule:
Montag, 25. Juli 2016 und Montag, 12. September 2016,
jeweils um 19:00 Uhr, in der Otto-Hahn-Realschule

Info-Termine Abendgymnasium:
Montag, 25. Juli 2016, und Montag, 12. September 2016,
jeweils um 19:30 Uhr, im Scheffelgymnasium

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

Freiburger Klöster im Mittelalter – Für Geschichts-Interessierte

Was archäologische Funde über das Mittelalter verraten

Zu einem Archäologie-Vortrag lädt die Volkshochschule am Donnerstag, 28. April um 19:00 Uhr in die Kaiserstraße 41 ein.

In der Breisgau-Metropole gab es einst 44 Klöster, die heute größtenteils verschwunden sind. Dr. Bertram Jenisch rekonstruiert diese Bauten mit Methoden der Archäologie und Bauforschung. Dabei greift er auf eigene Forschungen zurück.

Schwerpunkte bilden die Untersuchungen zum ehemaligen Dominikanerkloster, zum Augustiner-Eremitenkloster und der Kartause. In einem kurzen Film werden die aktuellen Arbeitsweisen der Archäologie unterhaltsam erläutert. Dr. Bertram Jenisch (53) ist Koordinator der Archäologie für den Regierungsbezirk Freiburg. Er studierte Vor- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie, Geologie und geschichtliche Landeskunde an den Universitäten Heidelberg, Freiburg und Tübingen. Seine archäologischen Untersuchungen im Kapuzinerkloster Villingen legte er 1989 als Magisterarbeit an der Universität Freiburg vor. 1994 schloss sich die Promotion an der Universität Tübingen zum Thema „Die Entstehung der Stadt Villingen“ an.
Seit 1991 war Jenisch beim Landesdenkmalamt Baden-Württemberg im Referat „Inventarisation“ mit der Erfassung der archäologischen Denkmale des Mittelalters und der Neuzeit sowie der Bearbeitung des Archäologischen Stadtkatasters im Regierungsbezirk Freiburg betraut. Seit 2008 ist er Referent für Mittelalterarchäologie im Regierungsbezirk Freiburg.
Seit 2015 ist Jenisch Koordinator der Archäologie am Dienstsitz Freiburg. Jenisch Forschungsschwerpunkte sind die mittelalterliche Siedlungsentwicklung, insbesondere der Stadt, in Vernetzung mit der historischen Bauforschung sowie die Erforschung von Klöstern in Südwestdeutschland, die Technikgeschichte (Bergbau und Glashütten) und der Sachkultur (Keramik, Glas, Edelsteinschliff) in Südwestdeutschland. Der Eintritt beträgt 3,50 EUR/2,50 EUR.

Thailändische Küche in der VHS Lahr

Einige Impressionen des thailändischen Koch-Abends in der VHS Lahr!

Kunst am Nistkasten – Ausstellung

Eine tolle und ungewöhnliche Ausstellung ist zurzeit in der Volksbank Lahr, Schillerstraße 22, zu sehen. Vier VHS-Kunstkurse „Freie Malerei“ unter Leitung von Bukurije Dalladaku haben einen besonderen Beitrag für den Freundeskreis Landesgartenschau geleistet: 23 Nistkästen, vom Dinglinger Haus gebaut, wurden mit Motiven bekannter Künstler gestaltet.

Eigentlich ist das Besondere in den Kursen von Bukurije Dalladaku, sich selbst künstlerisch auszudrücken, nicht eine Vorlage zu kopieren. Aber für den besonderen Anlass der Landesgartenschau probierten die Hobby-Künstler etwas Neues aus und bewiesen ihre guten Fähigkeiten in der Maltechnik – noch mal erschwert durch das rauhe Holz der Nistkästen. Die Kunstkurse diskutierten zunächst, welche berühmten Bilder geeignet seien, auch aufgeteilt auf die vier Seiten und das Dach eines Nistkastens eine gute Wirkung zu erzielen. Werke von Hundertwasser, Monet, van Gogh, Chagall, Miró, Matisse, Warhol, Schiele, Kandinsky und Rizzi wurden ebenso gewählt wie ein selbst gestaltetes Motiv. Gemalt wurde im Kurs und zu Hause.

Die Idee für diese besonderen Nistkästen brachte Katrin Lorenz auf, die für das Nistkastenprojekt im Freundeskreises der Landesgartenschau verantwortlich ist: Kindern des Dinglinger Hauses bauen und bemalen Nistkästen, die in Lahr angeboten werden. Warum bemalen nicht auch Erwachsene die nützlichen Nisthilfen? Da sie am Kurs „Freie Malerei“ teilnimmt, konnte sie Kursleiterin Bukurije Dalladaku und Ihre Malkollegen überzeugen. Die Vernissage fand am Freitag, 8. April mit 70 Gästen in der Volksbank statt. Die beeindruckenden Kunstwerke sind noch bis Anfang Mai in der Volksbank zu sehen.

Es stellen aus:

Annerose Müller: Monet
Bettina Ritter: Miró
Christine Schmidt: Matisse
Susanne Leute: Miró
Gabriele Schäfer: Miró
Alexandra de Luca: Miró
Ulrike Meier: Hundertwasser
Irmgard Caroli: Monet
Gertrud Kleis: Schiele
Ulrike Becker: Kandinsky
Marianne Ringwald: van Gogh
Katrin Lorenz: Rizzi
Daniela Höfelmeier: Rizzi
Bukurije Dalladaku: Warhol
Katrin Pardeyke: eigenes Motiv
Michael Ständer: Hundertwasser
Christa Geppert: Hundertwasser
Ulrike Weber: Hundertwasser
Stefanie Kopp: Monet
Traute Siefert: Monet
Helga Messner-Sonnemann: van Gogh
Simone Valenzula: Chagall
Eva Amann: Monet

Neue Leitung der VHS-Außenstelle Ettenheim

Bei einem Empfang am Montag, 4. April 2016, im Ettenheimer Bürgersaal wurde Heike Labusga von vielen Dozentinnen und Dozenten, dem Ettenheimer Bürgermeister Bruno Metz, sowie den Mitarbeiterinnen der VHS Lahr mit vielen Dankesworten verabschiedet. Im Gleichen Zuge stellte sich Susanne Dippel-Mietz den Anwesenden vor.

Heike Labusga hat aus beruflichen Gründen die Leitung der Außenstelle Ettenheim abgegeben und arbeitete ihre Nachfolgerin Susanne Dippel-Mietz in einem fließenden Übergang in die Tätigkeit ein.

Bericht der Lahrer Zeitung

Bericht der Badischen Zeitung

Israel – Auf dem Weitwanderweg zwischen Wüsten, Bergen und Mittelmeer

Der Israel National Trail (INT) ist ein ca. 1009 km langer Wanderweg vom Dan, der nördlichsten Ecke von Galiläa bis nach Eilat am südlichen Ende der Wüste Negev. Er wurde von NATIONAL GEOGRAPHIC als einer der zwanzig besten Wanderwege der Welt ausgezeichnet.

Zu einem Vortrag über eine Wanderreise durch Israel lädt die Volkshochschule am Mittwoch, 20. April um 19:00 Uhr in die Kaiserstraße 41 ein.

Johannes Reiner ist von November 2014 bis Januar 2015 mit israelischen Partnern und Freunden den gesamten INT gewandert und kann jetzt schon verraten, dass man sich im Vortrag auf eine außergewöhnliche bildliche Reise durch Israel freuen darf. Er ist Ehrenvorsitzender des „Freundeskreis Freiburg – Tel Aviv-Yafo“. Durch sein langjähriges Engagement in diesem Verein hat er die Städtefreundschaft zwischen Freiburg und der zweitgrößten israelischen Stadt Tel Aviv befördert, die im Herbst 2015 mit einem Kooperationsvertrag vereinbart wurde.

Der INT verläuft ausschließlich im Kernland Israels und lässt keine bedeutende Region Israels aus: Galiläa, den Bereich des Sees Genezareth, das Carmel-Gebirge, den Küstenstreifen bis Tel Aviv und dann hinauf nach Jerusalem, weiter über Tel Maresha in den nördlichen Negev nach Arad und schließlich die komplette Durchquerung des Negev inklusive des kleinen wie großen Kraters bis hinunter zu den Bergen von Eilat.

Bei einer Wanderung auf dem INT erschließt sich einem Israel aus einem ganz neuen Blickwinkel. Entlang der Route entdeckt man ständig wechselnde Landschaften sowie eine einzigartige Flora und Fauna. Gerade die Flora überrascht an Orten mit blühenden Pflanzen, wo man sie nicht vermutet hätte. Berühmte Zeugnisse der kulturellen Vergangenheit säumen den Weg und weisen auf die frühzeitliche Entwicklung in der Region hin.

Der Eintritt beträgt 3,50 EUR/2,50 EUR.

Die Duchwanderung Israels in einem Zuge war eine persönliche Herausforderung, aber noch mehr ein einzigartiges und beglückendes Erlebnis, das nur durch eine ausgeklügelte Logistik in dieser Weise möglich war.