Eine App, die das „Ankommen“ erleichtert

plakat-app-ankommen-din-a-1Welche Schritte durch das Asylverfahren muss ich beachten? Wann muss mein Kind in die Schule? Wie erhalte ich eine Arbeitserlaubnis? Was tun, wenn ich krank werde? Die Antworten auf diese und weitere, übergeordnete Fragen erhalten Asylsuchende in Deutschland seit Mitte Januar 2016 in der kostenlosen App „Ankommen“.

„Ankommen“ ist ein Wegbegleiter zur schnellen und umfassenden Orientierung während der ersten Wochen und auf die unmittelbaren Lebensbedürfnisse neu in Deutschland ankommender Menschen zugeschnitten. Ziel ist es, die wichtigsten Informationen zur raschen Integration der Asylsuchenden zur Verfügung zu stellen: Hinweise zu Werten und Leben in Deutschland finden sich dort ebenso wie Informationen zum Asylverfahren sowie zum Weg in Ausbildung und Arbeit. In die App ist zudem ein kostenloser, multimedialer Sprachkurs integriert, der eine alltagsnahe Unterstützung für die ersten Schritte auf Deutsch bietet.

Entwickelt wurde die bundesweit bisher einmalige Service- und Lern-App gemeinsam von Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Bundesagentur für Arbeit (BA) und Goethe-Institut, in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk (BR).

Das BAMF übernimmt die Gesamtverantwortung für die App und hat gemeinsam mit der BA sowie dem Goethe-Institut die Inhalte bereitgestellt. Der BR hat die technische Entwicklung der App realisiert und berät die Partner in redaktionell-didaktischer Hinsicht.

„Ankommen“ steht in den Sprachen Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch und Deutsch zur Verfügung und ist nach dem Download auch ohne Internetzugang nutzbar. Die App ist zunächst verfügbar für Smartphones mit dem Betriebssystem Android und – nach Freigabe im App Store – auch auf iOS (Download über die jeweiligen App-Stores).

Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Flyer

Rückenschmerz – was hilft?

Mittwoch, 24. Februar 2016, 19.00 Uhr,
VHS-Zentrum „Haus zum Pflug“, Kaiserstr. 41, Vortragsraum

Die Pauschaldiagnose RÜCKENSCHMERZ lässt die Betroffenen meist mit einem unbefriedigenden „Therapie – Vakuum“ zurück. Eine Diagnose für Alle? Für alle Rückenschmerzen die gleiche Behandlung? Das macht doch keinen Sinn. Welche Art von Rückenschmerzen habe ich und was kann ich dagegen tun? Georg Supp, Physiotherapeut, zeigt, wie Sie selbst herausfinden, was Sie weiter bringt. Aktuelle wissenschaftliche Studien unterstützen dieses Vorgehen.

Supp_Georg_2015

Ein Land ohne Frauen? Schlusslicht Baden-Württemberg

Web-Talk mit Diskussion
Dienstag, 16. Februar 2016, 16:00 Uhr
Lahr, VHS-Zentrum zum „Pflug“, Kaiserstr. 41, Vortragsraum
Eintritt frei

Blick von den Besucherbänken

Blick von den Besucherbänken

Baden-Württemberg hatte bislang den geringsten Frauenanteil aller Landtage in Deutschland. Das wird vermutlich nach der Landtagswahl am 13. März 2016 nicht anders sein. Warum das so ist, und was das bedeutet, erklärt Manuela Rukavina, Vorsitzende des Landesfrauenrats, in einem Internetvortrag, der von der Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg organisiert wird. Die Volkshochschule lädt ein, diesen Web-Talk gemeinsam anzusehen und anschließend gemeinsam mit VHS-Fachbereichsleiterin Dörte Janzen zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen: Das Internetportal der Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg hält unabhängige Informationen, Hintergründe und weiterführende Links zum Thema bereit: http://www.landtagswahl-bw.de

2_IMG_20150930_154742_blog

Wie ein Seelbacher Teddy Kindern in Nepal ein Lächeln schenkt

Dorothee Oldak spricht über Nepalhilfe nach dem Erdbeben

Donnerstag, 18. Februar 2016, 19:00 Uhr
Lahr, VHS-Zentrum zum „Pflug“, Kaiserstr. 41, Vortragsraum
Eintritt frei (Spenden zugunsten von Mukta Nepal erbeten)

Alles begann mit einem Aufruf des Vereins Mukta Nepal in Facebook: „Willst auch Du in Nepal helfen, dann besuche uns in den nächsten Ferien“. Dorothea Oldak, durch das verheerenden Erdbeben im April 2015 auf das Land aufmerksam geworden, fragte nach, wie man helfen könnte. Genau sieben Wochen später landete sie mit über 9.000 Euro gesammelten Spenden, 30 kg Kinderkleidung und Spielsachen sowie einem Teddybär in Kathmandu. In ihrem Bildvortrag berichtet Dorothea Oldak über ihre Eindrücke und Erlebnisse, über die Zustände nach dem Erdbeben, über die erschreckende Armut, aber auch über die unglaublich liebenswerten und gastfreundlichen Menschen. Der Vortrag zeigt persönliche Eindrücke von den Menschen und dem Leben in Nepal und von einer besonderen Reise, die mit einem Überraschungsflug über den Mount Everest endete.

Dorothea Oldak (49) aus Seelbach ist Management-Assistentin bei JULABO. Ehrenamtliches Engagement ist für sie neben ihrem Sohn und dem Beruf das Wichtigste überhaupt, weil Helfen sie einfach glücklich macht, wie Oldak sagt. „Wenn ich glaube, dass ich etwas bewegen kann, dann muss ich es einfach tun“, so Dorothea Oldak. Dankbar sagte sie nach ihrer Nepal-Reise: „Jedes Lächeln, dass ich verschenkte, bekam ich doppelt und dreifach zurück.“

G110002_Nepal_Oldak_P1030173a - sql klein

Dorothee Oldak ist ehrenamtlich sehr aktiv: Seit: 20 Jahren ist sie im Vorstand der Ringergemeinschaft Lahr tätig und als erste Frau zum Präsidiumsmitglied im Südbadischen Ringerverband gewählt worden. Sie ist Sängerin im Gospelchor Rejoy, der seine Einnahmen zu 100% für wohltätige Zwecke spendet. Besonders bekannt wurde Oldak als Organisatorin von Typisierungsaktionen über die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) für an Leukämie Erkrankte.
In den vergangenen 10 Jahren hat sie mehr als 200.000 Euro gesammelt und über 5000 Menschen dazu gebracht, sich typisieren zu lassen. Seit 2015 unterstützt Oldak den Verein Mukta Nepal. Für ihr ehrenamtliches Engagement wurde sie mehrfach öffentlich geehrt: 2007 Bürgermedaille der Stadt Lahr, 2012 Senator Ehrenamtspreis der Hubert-Burda-Stiftung, 2014 Einladung zum Sommerfest in Berlin und Ehrung durch Joachim Gauck.

Freiwillige Spenden werden für die Kinder in Kharipati zur Finanzierung von Schulgeld verwendet. Nähere Informationen: http://www.mukta-nepal.com