Wie gut geht es uns? – Zufriedenheit kann man lernen

Alle Menschen wünschen sich, glücklich zu sein, die meisten empfinden dieses Gefühl aber eher selten. Die Frage „Wie kann ich glücklich werden?“ beschäftigt Menschen seit Jahrhunderten.

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Günther Wolf-Melcher

 

Zu einem Vortrag über Zufriedenheit mit Günther Wolf-Melcher lädt die Volkshochschule am Mittwoch, 27. Januar um 19:00 Uhr in die Kaiserstraße 41, Lahr, ein.

Zufriedenheit klingt zunächst nicht nach großem Glück, eher nach einem bestenfalls suboptimalen Zustand, nach 2.Wahl. Im Begriff „Zufriedenheit“ steckt aber auch das Wort „Friede“. Menschen, die inneren Frieden, Seelenruhe gefunden haben, empfinden häufig ein anhaltend tiefes Glücksgefühl.

Aber: was macht Zufriedenheit aus? Wie können wir lernen, zufrieden und dadurch glücklich zu werden? Der Referent Günther Wolf-Melcher ist Dipl. Psychologe, Dipl. Theologe und Psychotherapeut. Langjährig hat er eine Erziehungsberatungsstelle in der Region geleitet.
In seinem Vortrag stellt er Ergebnisse psychologischer Forschungen vor und gibt Anregungen für die eigene Lebenspraxis.

Der Eintritt beträgt 3,50 EUR/2,50 EUR.

Naturwunder Erde – Eine Weltreise voller Bilder, Erlebnisse und Musik

Himalaya Mountains in Nepal Himalaya Gebirge in Nepal
Zu einer Multimedia-Schau über besondere Orte der Welt laden die Volkshochschule und Greenpeace am Donnerstag, 21. Januar um 19:30 Uhr in den Pflugsaal, Kaiserstraße 41, Lahr, ein.

 

Die Erde im Porträt: Eine größere Herausforderung hätte sich der Naturschützer und Fotograf Markus Mauthe nicht aussuchen können. In seiner neuen Multimedia-Reportage im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace nimmt der Fotograf sein Publikum mit auf eine Reise zu den beeindruckensten Naturlandschaften unsere Erde. Er hat es geschafft, die unermessliche Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten und exemplarisch relevante Lebensräume im Wasser, Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verbindungen untereinander zu zeigen. Über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren, auf Reisen in sechs Kontinente entstand diese Lichtbildshow, die nun in den kommenden zwei Jahren 300mal in Deutschland zu sehen sein wird.

Markus Mauthe fängt die tanzenden Nordlichter über Kanadas Wäldern ein, verursacht eine Gänsehaut beim Anblick der Gletscher, Eisbären und Walrosskolonien Spitzbergens, porträtiert wundersame Kalkskulpturen der ägyptischen Weißen Wüste und heftet sich an Hufe und Pfoten wilder Tiere in der Serengeti. Brasiliens Iguazú-Wasserfälle im Morgengrauen wirken nach Mauthe-Art wie gemalt und könnten die Badestelle von Naturgöttern sein. Seine Kompositionen verzaubern mit einzigartigen Lichtstimmungen, warmen Farbsymphonien und überraschen mit ungewohnten Blickwinkeln.

Die Erde hat viele Gesichter. Doch Markus Mauthe ist überzeugt: „Wir müssen sie als ganzheitlichen Organismus begreifen. In einem komplexen Geflecht ist alles Leben miteinander verbunden und hängt voneinander ab. Jede Veränderung wie die Vernichtung von Regenwald oder die Ausrottung einer Fischart hat weitreichende Folgen für unser gesamtes Ökosystem.“ Der Fotograf formuliert mit seinen Bildern eine Liebeserklärung an die Erde und möchte für noch intakte Lebensräume und deren Bewohner begeistern. Punktuell zeigt er die Bedrohungen durch den Menschen und regt an, wie sich jeder für den Umweltschutz engagieren kann.

Seine Expeditionen bedeuteten für Markus Mauthe trotz 25-jähriger Erfahrung in der Naturfotografie ein großes Abenteuer, aber auch harte Arbeit. Auf der Suche nach perfekten Motiven kämpfte er sich wochenlang durch den schwülen, moskitoverseuchten Tropenwald, überwand Urängste, indem er das Tauchen erlernte, fror bei Minusgraden in der Arktis, und erklomm mit seiner schweren Ausrüstung bis zu 6.000 Meter hohe Pässe im Himalaya. „Wenn Wetter und Tiere nicht mitspielen, braucht es für ein einziges gelungenes Foto viel Leidensfähigkeit und Geduld“, so Mauthe.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Markus Mauthe kann mehr: Neben fundiertem Fachwissen bietet er authentische Geschichten, Anekdoten zum Schmunzeln, haarsträubende Grenzerfahrungen und bewegende Begegnungen mit Mensch und Tier. Untermalt wird die Weltreise durch eigens für die Bilder komponierte Musikpassagen von Kai Arend. Die Multivisionsshow von Markus Mauthe zieht die Besucherinnen und Besucher ins Geschehen hinein, wie es ein guter Roman oder Kinofilm vermag.
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