Bekanntes und verstecktes Andalusien

Ewige Sonne, blühende Natur, Flamenco und das reiche kulturelle Erbe der Mauren sind in unserer Vorstellung mit Andalusien verbunden. Vielen sind die großen Zentren wie Granada, Cordoba und Sevilla von eigenen Reisen bekannt. Dr. Karl-Ludwig Fischborn nimmt Besucher und Besucherinnen am Mittwoch, 9. Dezember 2015, um 19:30 Uhr mit in das eher unbekannte Hinterland der großen Städte. In seinem Bild-Vortrag zeigt er die Gegenden abseits großer Städte, in denen es auf stillen und schmalen Straßen noch viel zu entdecken gibt.
Der Eintritt ist frei – Spenden zugunsten des St. Josefshaus-Fördervereins sind erbeten.
Der Vortrag findet in Ettenheim im Bürgerstift Winefeldsaal, Stammgässle 2, statt.

Vorsicht: Frisch gestrichen!

Der Flur im 2. Stockwerk im Haus zum „Pflug“ erhält einen neuen, sauberen Anstrich! Auf diesem Stockwerk finden Sie derzeit insgesamt sechs Kursräume, ein Büro sowie Toiletten.

Allein in 1064 Tagen um die Welt

Bebilderter Vortrag über die Weltumseglung von und mit Dieter Marx am Donnerstag, 26. November um 19:00 Uhr in der VHS Lahr
Der Eintritt beträgt 3,50 EUR/2,50 EUR. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dieter Marx hat von 2006 bis 2009 mit seinem Segelboot „Lena Ly“, einer Swan 40 Slup, die Welt umsegelt. In seinem Diavortrag erzählt er von seinem Boot, den Stürmen, Heimweh, Einsamkeit, Empfindungen und Ängsten. Von den wunderbaren Begegnungen mit den Einwohnern einsamer Südseeinseln. Vom Geruch, der Weite und Stille des Meeres, dem unendlichen Glück im Einklang mit der Natur. Der „Trans-Ocean“ Verein zur Förderung des Hochseesegelns e.V. verlieh am 21. November 2009 Dieter Marx den Weltumseglerpreis. Da er diese Reise allein meisterte und dabei 38.390 Seemeilen zurücklegte, wurde ihm von der Jury für hervorragende hochseeseglerische Leistungen die „Trans-Ocean-Medaille“ und Blauwasser-Langwimpel zuerkannt.

Die Reise begann am 29. September 2006 in Port-Saint-Louis-du-Rhone in Südfrankreich im Hafen Port Napoleon. Durch das Mittelmeer vorbei an Gibraltar zu den Kanarischen Inseln. Über den Atlantik nach Trinidad und Tobago. Durch die Karibik zu den Niederländischen Antillen, danach nach Kuna Yala, Colon und durch den Panamakanal in den Pazifik. Weiter zu den Las Perlas, Ecuador, Peru, Galapagos, Marquesas, Tuamotu-Archipel, Gesellschaftsinseln, Cookinseln, West-Samoa, Tonga, Fidschi und von Neukaledonien nach Australien.
Jeden Tag wurde genau Logbuch geführt, die Koordinaten, Wind, Wetter, Geschwindigkeit, Luftdruck und besondere Vorkommnisse schriftlich zu Kontrolle festgehalten. Weiter ging die Fahrt innerhalb dem Großen Barriereriff, durch die Torres-Straße in die Arafura See nach Darwin. Von dort in die Timor See zum Ashmore Riff, durch den Indischen Ozean nach Christmas Island, zu den Cocos Islands, weiter nach Rodrigues, Mauritius, Réunion, Richards Bay und Durban Südafrika.
Von 13 Tagen im Indischen Ozean erlebte Dieter Marx 10 Tage Sturm und verlor dabei 3 kg Körpergewicht. Unterhalb Madagaskars geriet er in einen Orkan mit Windgeschwindigkeiten von über 140 km/h und Wellen weit über 12 m Höhe. Ein Überlebenskampf der 8 Stunden andauerte. Im Sturm um das Cape Agulhas und dem Cape der Guten Hoffnung nach Kapstadt. Danach über Namibia, St. Helena, Fernando de Noronha, Brasilien, Suriname, Guyana nach Trinidad und Tobago. Durch die Karibik nach Puerto Rico, den Atlantik nach New York, von dort zu den Azoren, Gibraltar und das Mittelmeer zurück nach Südfrankreich. Die Liste der Häfen und Ankerplätze liest sich wie der Index eines Weltatlas. Am 1. August 2009 machte er am Steg von Port Napoleon fest. Nach 1064 Tagen und 71.100 Kilometern kehrten „Lena Ly“ mit Dieter Marx in ihren Ausgangshafen zurück.

Es war eine lange, schöne und großartige Reise.
Dieter Marx sieht als persönliche Bilanz, dass es ein einzigartiges Erlebnis war. Er hat erfahren, dass man unglaublich stark sein kann, sehr viel erreichen kann, wenn man will. Alles nur im Einklang mit der Natur und vielleicht mithilfe anderer Kräfte. Er hat auch gesehen, dass es nirgendwo ein Paradies gibt. Überall auf der Welt hat er Probleme gesehen: kleine, große und noch größere.

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Schöne Weihnachtskarten selbst gemacht

Gemeinsam druckten die 8- bis 13jähringen in einer kleinen Gruppe mit sechs Teilnehmenden eigene, individuell gestaltete Weihnachtskarten. Mit einem Druckstempel (in Postkartengröße) wurde in verschiedenen Farben mit Hilfe des Linoldruckverfahrens Karten hergestellt. Diese Stempel können immer wieder verwenden werden.
Die Kids waren so super kreativ, dass unserer Dozentin Andrea Krappitz das Papier ausging, wodurch sich die „Drucker“ jedoch nicht beeindrucken ließen und einfach auf dem Butterbrotpapier weitermachten, dass zum Durchpausen gedacht war.

Die Sonntags-Exkursion am 22. November 2015 zum „MiMa“ nach Oberwolfach

Das Mineralien- und Mathematikmuseum Oberwolfach

Mit dem „MiMa“ befindet sich ein Juwel der Museumskultur ganz in unserer Nähe. Das Museum zeigt einzigartige Schätze an Mineralien der Region und bietet kunstvolle Einblicke in die Welt der Mathematik. Die spannende Verbindung zwischen beidem erläutert Prof. Dr. Klaus zu Beginn in der Mathematikabteilung.
Daran schließt sich ein kurzer Spaziergang zum neu gestalteten Themenpark an, der die Bergbaugeschichte der Region veranschaulicht. Anschließend kurze Einkehr. Zum Abschluss werden in der Mineralienabteilung des Museums einzelne Vitrinen mit den Schwerpunkten Grube Clara und Geisberg-Achate vorgestellt.
Unter diesem Link sehen Sie in der Mediathek des SWR in der Sendung „Unterwegs im Kinzigtal“ einen Filmausschnitt über das Museum (ab Minute 26:28).

Weitere Informationen und Anmeldung bei der VHS-Außenstelle Friesenheim, Marie-Luise Wiechers, Tel. 07821 / 9967756, per E-Mail an vhs-friesenheim@lahr.de oder im Internet: www.lahr.de/vhs

Die Anfahrt erfolgt selbstorganisiert.
Bei Familien zahlen die Erwachsenen das Kursentgelt, die Kinder lediglich 3,- Euro Museumseintritt.

 

 

 

Die Planung für das Frühjahrsemester läuft!

Und schon ist es wieder soweit: Ein neues VHS-Semester will geplant werden. Gefühlt hat das Herbstsemester für Dozentinnen und Dozenten, Außenstellenleiterinnen und VHS-Geschäftsstelle in Lahr gerade eben erst angefangen.
Noch ist das Körbchen für alles fertig Geplante ziemlich leer – aber das ändert sich in Kürze!
Kurse, Seminare und Vorträge werden eingeschickt, geplant, erfasst, korrigiert, gesetzt, nochmal korrigiert – all das so lange, bis das Heft wieder gefüllt ist. Meist sind es zwischen 750 und 800 Veranstaltungen. Eine ganze Menge also, die noch vor Weihnachten „im Kasten“ sein sollte. Denn der Termin für das nächste VHS-Programm steht bereits fest: Noch vor den Fasnachtsferien, am Samstag, 30. Januar 2016, liegt es als Beilage den Tageszeitungen bei.

Programm_01-2016

Noch ziemlich leer: Das Fach für die fertig geplanten Kurse, Seminare und Vorträge im VHS-Büro in Lahr