Auf den Spuren der Freimaurer

Führung zum Schubert-Denkmal auf dem Schutterlindenberg
Wilhelm Schubert (1813–1893) war als Liberaler eine wichtige politische Größe in Lahr, während der Revolutionswirren von 1848/49 wurde er für kurze Zeit sogar Bürgermeister. Als Freimaurer gehörte er 1868 zu den Mitbegründern der Lahrer Loge.
Das Denkmal wurde von dem Karlsruher Verleger Ferdinand Thiergarten in Auftrag gegeben und 1906 der Stadt Lahr übergeben, die es 2012 renovierte. Thiergarten war ein enger Freund Schuberts und ebenfalls Freimaurer.

Die kostenfreie Führung mit Ralf Bernd Herden in Kooperation mit der Lahrer Freimaurerloge „Allvater zum freien Gedanken“ findet am Samstag, 04. Juli 2015 von 10:00 bis ca. 12:30 Uhr statt. Sie führt auf den Schutterlindenberg, der unter anderem ein eindrucksvolles Panorama vom Schwarzwald bis in die Vogesen bietet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Treffpunkt ist die Freimaurerloge in Lahr, Urteilsplatz 9.

Gartenjuwelen an Berg- und südlicher Weinstraße – Plätze frei!

Die Fahrt war bereits lange ausgebucht, die Warteliste wuchs von Woche zu Woche. Nun konnte ein größerer Reisebus gechartert werden, die mögliche Teilnehmerzahl wurde erhöht und auch die Führungen können wie beschrieben für alle durchgeführt werden! Wir freuen uns sehr, Ihnen nun weitere Plätze anbieten zu können!

Die Tagesfahrt am Sonntag, 19. Juli 2015 führt zum Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim und  zum Bibelgarten in der Pfalz.
Die 2,3 ha große Gartenanlage in Weinheim mit 200 jähriger Tradition wurde 1983 von der Besitzerfamilie Freudenberg zu einem Sichtungsgarten umgewidmet. Seither werden hier unter der Leitung von Cassian Schmidt neue Konzepte für das städtische und private Grün entwickelt, die richtungsweisend sind: weg von den aufwändigen monotonen Zierbeeten zu pflegeleichteren Anlagen mit Blüten- und Artenvielfalt. Verschiedene Themengärten, 2500 Staudenarten und viele besondere Gehölze in ihrer Altersform prägen die historische Anlage. Zum Besichtigungstermin präsentiert sich die faszinierende Welt der Präriestauden, wozu die Scheinsonnenhüte (Echinacea) und viele Gräser zählen.

Nach der individuellen Einkehr in der Altstadt von Weinheim (nicht im Preis inbegriffen) geht es weiter in die Pfalz. Der Bibelgarten in St. Martin erwartet uns. Hier lauschen wir den symbolischen Bedeutungen der biblischen Pflanzen und erfahren viel Neues aus dem verborgenen Pflanzenreich.

In Kooperation mit der VHS Offenburg.

Zur Anmeldung geht’s hier lang

Das mystische Wesen der Ikonen – Veranstaltung vom 25. Juni 2015

Kulturwissenschaftler Dr. Alexander Tschirwa erklärte am Donnerstag in der Christuskirche in Lahr, wie man traditionelle Ikonen verstehen kann. Ikonen sind in den orthdoxen Kirchen verbreitet und stellen in Bildern meist heilige Personen dar. Sie werden seit dem 4. Jahrhundert gemalt, als klassischer Anfang gilt die Ikone der heiligen Nino, die in Georgien verehrt wird.

Tschirwa machte deutlich, dass Ikonen eher nicht als Kunstwerke zu betrachten sind, sondern eher als Kunsthandwerk, das auch berührt werden darf. Nicht die Ikone selbst gilt als heilig, sondern die dargestellte Person.

In spannenden Vergleichen von biblischen Geschichten, die gleichermaßen in berühmten Kunstwerken wie in Ikonen dargestellt werden, wurden die Unterschiede deutlich: während im Kunstwerk durch komplexe Linienführungen und komplexe Blickwinkel auf verschiedene Personen oder Gegenstände eine Geschichte erzählt wird, wird bei einer Ikone mit anderen Stilmitteln gearbeitet. Bei einer Ikone wird das Bild sehr einfach gestaltet, der Hintergrund wird schlicht gehalten, zentrale Personen stehen im Mittelpunkt, andere, wie auch Auftraggeber, werden höchstens klein dargestellt. Die Kleidung ist einfach, die Bilder wirken flach, indem eine umgekehrte Perspektive gewählt wird. Dadurch kann der Blick des Betrachters auf die zentrale Person fixiert werde, denn das Dargestellte soll dem Betrachter nahe sein. Auch die Bildsymbolik und Farben folgen klaren Regeln: erlaubte Motive sind in einem Register festgelegt, drei erhobenen Finger stehen für die Dreifaltigkeit, der Wanderstab für Autorität, die Farbe grün steht für das ewige Leben, während ein blaues Gewand die Weisheit darstellt. Auch der Maler einer Ikone selbst tritt in den Hintergrund: um überhaupt eine Ikone malen zu dürfen, braucht er die Erlaubnis von Kirche oder Kloster. Hier wird regelmäßig für ihn gebetet, denn die Vorstellung ist da, dass Gott die Hand des Künstlers führt. Durch vielfache Reduktionen wollen Ikonen nicht eine komplette religiöse Geschichte erzählen, sondern einen Ausdruck des Glaubens schaffen.

Der Vortrag in Kooperation mit der Christuskirche stand im Zusammenhang mit der Ausstellung von Werner Moser „Bilder des Glaubens“, die noch bis zum 5. Juli in der Christuskirche zu sehen ist.
Finissage am 5. Juli, 10:15 Uhr.

Fotos: moderne Ikonen von Werner Moser

Personen: Dr. Alexander Tschirwa und Pfarrer Kieren Jäschke

Abstraktes Malen mit Acrylfarben – Wochenend-Workshop

Der Kurs ist besonders für Anfänger geeignet, die das abstrakte Malen und Acrylfarben kennenlernen und ausprobieren möchten. Auch bereits erfahrene Maler sind herzlich willkommen!

An diesem Wochenende (Samstag, 4. und Sonntag, 5.7.) lernen wir die unkomplizierten, bei den heutigen Künstlern gängigen Acrylfarben kennen. Sie bieten vielseitige technische Möglichkeiten, von der Lasur bis hin zum pastosen Farbauftrag.

Wir tauchen ein in die Welt der Farbe und spielen mit Formen, Linien und Flächen auf fantasievolle Weise. Durch Seitenblicke auf Künstler des 20. Jahrhunderts lassen wir uns zu unterschiedlichen Herangehensweisen bei der Entstehung abstrakter Bilder anregen: wir malen, klecksen, schütten, mischen Farbe, entdecken Farbharmonien und Farbkontraste und entwickeln eigene Bildkompositionen.

Bitte mitbringen: Acrylfarben (rot, gelb, blau, weiß, schwarz, ocker, braun), Acrylmalblock ca. 30 x 40 cm, Pinselset, Wasserglas, Läppchen.

Weitere Informationen & Anmeldung

Autorenlesung „Schwarzwaldstrand“ – Orangerie im Lahrer Stadtpark ausverkauft!

Am Samstag Abend auf ein Glas Wein vom Lahrer Weingut Wöhrle in die Orangerie im Stadtpark– diesen Weg fanden am 20. Juni 2015 rund 70 Menschen. Die ausverkaufte Veranstaltung von VHS und Mediathek im Rahmen der Lahrer Literaturtage „Orte für Worte“ bot hervorragende Unterhaltung, Slapstick, Musik, schrägen Gesang.
Die Autoren nahmen sich selbst und ihre Krimihelden auf den Arm und sorgten von der ersten Minute an für Lacher und beste Stimmung. Bei ihrer Krimilesung begleiteten die beiden Autoren Alexander Rieckhoff und Stefan Ummenhofer die Zuhörer mit auf eine Urlaubsreise an die Adria, wo ein Mord geschieht.
Eigentlich ging es in diesem wie in den neun vorherigen Krimis aber um den Schwarzwälder im Allgemeinen und den Villingen-Schwenninger im Besonderen. Die Helden aus der Krimireihe sind Lehrer Hubertus Hummel, sein Journalistenfreund Riesle und jetzt erstmals an besonderer Stelle Kommissar Karlheinz Winterhalter. Sie entsprechen allen Klischees, sind aber zugleich schlau, dreist und erfolgreich.
Beim Büchertisch der Buchhandlung Schwab konnten Schwarzwaldkrimis erworben und sogleich von den beiden Autoren signiert werden.

 

Kokosmilch, Galgant und Zitronengras – Thailändische Köstlichkeiten in der VHS

Nach thailändischen Köstlichkeiten duftete es am Samstag, 20.06.2015, in der VHS Lahr. Glasnudelsalat, „Pad priew wan“ (Schweinefleisch süß-sauer), ein Hähnchen-Erdnuss-Curry und „Tab Tim Grob“ (Wasserkastanien in Kokosmilch) wurden mit vielen echt thailändischen Kochtipps zubereitet.
Wir Sie auf den Bildern sehen können, hatte die Gruppe viel Spaß beim Kochen und auch das „Probieren“ kam auf keinen Fall zu kurz!
Leider kann Soksaan Perrier im Herbst/Winter-Programm keinen Kurs bei der VHS anbieten. Wir finden das sehr schade und hoffen, dass es bald wieder köstlich thailändische Gerichte in der VHS geben wird

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